von Nia Hanke

Um einen besseren Einblick in das Erasmusprojekt zu bekommen, habe ich Emily Wellmann (12 Jahre) aus der 7F2 interviewt. Beim Erasmusprojekthandelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit dem Thema Umweltverschmutzung und Klimawandel auseinandersetzt.

 

Was war dein erster Eindruck von dem Erasmusprojekt?

Ich wusste schon nach der Projektvorstellung, dass ich an diesem teilnehmen möchte. Ich interessiere mich sehr an einem Auslandsaustausch und die Umwelt liegt mir auch sehr am Herzen.

 

Mit welchen Themen beschäftigt ihr euch dort?

Am meisten beschäftigen wir uns mit den Themen Plastik und Klimawandel.

 

An welchen Umweltprojekten arbeitet ihr momentan und welche habt ihr schon geplant?

Gerade fertigen wir Weihnachtsschmuck aus gesammeltem Plastikmüll und recycelbaren Materialien an. Diesen werden wir auch auf dem baldigen Adventskonzert verteilen. Außerdem wollen wir beim Weihnachtsfrühstück der fünften und sechsten Klassen auf den vielen Plastikmüll, der bei dem Frühstück produziert wird, aufmerksam machen.

Im Frühjahr 2019 wollen wir einen Strand von Müll befreien. 

 

Kannst du uns noch etwas Genaueres zum Thema Mikroplastik im Meer sagen?

Ja, wenn die Sonne auf die Plastikteilchen scheint, wird Kohlenstoffdioxid produziert, welches wiederum zum Klimawandel beiträgt. Aber auch die Fische fressen die kleinen Teilchen, die dann in ihre Mägen gelangen. Dadurch können sie sterben bzw. gelangen auf unseren Teller und so in unseren Körper.

 

Kann man die Meere noch vom Plastik befreien? 

Das ist leider sehr schwer, da sich schon ca. 70 % des Plastikmülls auf dem Meeresboden abgesetzt haben. Es wird jedoch schon an verschiedenen Lösungen zur Bereinigung gearbeitet. 

 

Das ist sehr schade. Kann man trotzdem noch etwas gegen die Umweltverschmutzung und den Klimawandel machen?

Natürlich, man kann immer etwas gegen den Klimawandel und die Umweltverschmutzung machen. Zum Beispiel anstatt das Auto zu nehmen, mehr mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Umweltfreundlicher sind Glas- anstatt Plastikflaschen.

 

Ich danke dir für deine Zeit und hoffe das ihr mit eurem Projekt noch viel erreicht.

 

Wer nun auch Lust bekommen hat, an dem Erasmusprojekt teilzunehmen oder sich einfach nur informieren möchte, kann sich an Herrn Vollrath oder Frau Rügge wenden.